Wussten Sie, dass in Deutschland
- 29 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer unter Schlafstörungen leiden?
- 70 % aller Männer über 50 Jahre schnarchen !
- jeder 10te Deutsche keinen erholsamen Schlaf hat und jeder 15te von ihnen
täglich Schlafmittel einnimmt?
- durch das oft auf Schlafstörungen folgende Burnout-Syndrom zirka 26 Milliarden
Euro volkswirtschaftlicher Schaden entsteht?
- Schlafstörungen sogar zu Beziehungsproblemen führen können?
Schlaf gehört wie die Nahrungsaufnahme zu den Grundbedürfnissen unseres Lebens und bedeutet nicht etwa Luxus, dem wir uns hingeben, sondern ist ein wichtiger Bestandteil unseres Fühlens und Erlebens.
Ein Mangel an gesundem Schlaf macht uns reizbarer, konzentrationsgeschwächter, lethargischer und unsere Leistungsfähigkeit lässt schnell nach. Permanenter Schlafentzug kann unser Verhalten erheblich verändern, zu Halluzinationen führen und ist mit Sicherheit krankmachend. Seele und Körper sind also tagsüber und nachts miteinander verquickt.
In unserem Wachbewußtsein am Tage ist auch eine enge Wahrnehmungskontrolle der inneren und äußeren Reize vorhanden (dies bezieht sich auf die Sinneseindrücke wie Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Handlungsabläufe usw. ). Nachts stehen diese Kontrollfunktionen eher im Hintergrund und die rechtshirnigen Eigenschaften wie etwa das Phantasieren und das freie Assoziieren gewinnen die Oberhand. Im Bewusstseinszustand des Schlafs zeigt sich das natürliche Bestreben unseres Gehirns, ein inneres Gleichgewicht aller gewonnenen Reize herzustellen. Dies geschieht durch die Dynamik von Anspannung und Aktivierung im Gegensatz zu regelmäßig auftretenden entspannten Phasen und Traumelementen, die nachts unsere Lernvorgänge ermöglichen.
Schlaf bedeutet also auch ein aktives Bewußtsein, eben nur auf einem anderen Niveau und von anderen Hirnregionen gesteuert. In den sechs bis sieben Stunden Nachtschlaf verarbeitet unser Geist ganz bewußt sehr unterschiedliche und gegensätzliche Gefühle.
In dem Biorhythmus des Schlafes sind die phasenhaft auftretenden Traumphasen (REM-Phasen) besonders wichtig, da hier unser Bewußtsein besonders erlebnisnah in Form des Traumes arbeitet. Szenarien des Alltages aber auch Erinnerungen treten auf, werden aneinandergereiht, kombiniert. In diesen regelmäßigen, etwa alle 60 bis 90 Minuten auftretenden Traumphasen, die insgesamt etwa 15 Minuten lang sind und gegen Morgen etwas kürzer werden, verarbeiten wir wahrscheinlich Altes und Neues zu neuen möglichen Entwürfen und Lösungen. Unser Gehirn ist in solchen Phasen sehr kreativ. Ein gesunder und erholsamer Schlaf bedarf dieser Rhythmik.
Kreuzen Sie die Kästchen an, wenn ein Punkt der Frage erfüllt ist und zählen Sie die Anzahl. Mehr als drei mit "Ja" Kreuzen beantwortete Fragen, lassen vermuten, daß Sie unter einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung leiden!