Notwendig: Fette
Unter dem umgangssprachlichen Begriff "Fett" versammelt sich eine Reihe sehr unterschiedlicher Fettsäuren -gute wie schlechte.
Was sind Fette?
Sie sind, obwohl sie es nicht sein sollten, unser Hauptnährstoff. Fette haben einen extrem hohen Energiegehalt (fast 10 Kilokalorien pro Gramm). Pro Kilogramm Körpergewicht benötigen wir am Tag ungefähr 0,9 Gramm. Das macht bei einem 75-Kilo-Durchschnittsmann knappe 70 Gramm pro Tag.
Unser Körper braucht die Fette, um fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) aufnehmen zu können. Ohne Fette kann er sie nicht durch die Schleimhaut im Darm transportieren. Außerdem gibt es bestimmte Fette, die der Körper nicht selbst herstellen kann - die müssen wir auf jeden Fall über die Nahrung zu uns nehmen.
Alle Fettsäuren sind aus einem Grundgerüst und einer langen Reihe von Kohlenstoffatomen aufgebaut. Diese können alle einfach miteinander verbunden sein, dann spricht man von gesättigten Fettsäuren. Wenn manche der Kohlenstoffatome doppelt miteinander verbunden sind, heißen sie ungesättigte Fettsäuren.
Gesünder sind die ungesättigten Fettsäuren. Diese kommen besonders in Pflanzen vor, die gesättigten hauptsächlich in tierischen Produkten. Fische und Pflanzen liefern die ungesättigten Fettsäuren, die der Mensch nicht selbst herstellen kann.
Als besonders wertvoll haben sich die sogenannten Omega-Fettsäuren herausgestellt. Bei ihnen findet man die doppelt miteinander verbundenen Kohlenstoffatome am hinteren Ende der Kohlenstoffatomkette. Diese Omega-Fettsäuren sind besonders in Fischöl enthalten.
Besonders in den westlichen Industrienationen essen die Menschen insgesamt zuviel Fett. Noch dazu meistens das falsche, nämlich die gesättigten Fettsäuren.
Die Basis: Kohlenhydrate
Was sind Kohlenhydrate?
Sie sind unsere Grundnahrungsstoffe - und chemisch gesehen einfach Zucker
Chemisch gesehen sind Kohlenhydrate einfach Zucker
Glukose ist das wichtigste Kohlenhydrat im Körper, der sogenannte "Blutzucker". Glukose liefert die Energie für alles, was wir tun. Die Zucker, die wir zu uns nehmen, werden in Glukose umgebaut, die dann gespeichert oder verbraucht wird. Der Körper kann Glukose auch selbst bilden.
Es gibt verdauliche und unverdauliche Kohlenhydrate. Die unverdaulichen gehören zu den Ballaststoffen, das heißt, sie werden vom Körper nicht aufgenommen, sondern passieren den Darm unverändert. Die verdaulichen werden im Darm aufgespalten und aufgenommen und kommen anschließend über die Blutbahn zu den Zellen.
Für den Körper ist eine gleichbleibende Versorgung mit Glukose wichtig. Reguliert wird die Blutzuckerkonzentration vom Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diabetiker leiden unter Fehlern im Insulin-Regelkreis.
Kohlenhydrate sind vor allem in pflanzlichen Produkten enthalten, zum Beispiel in Getreideprodukten wie Brot und Nudeln, aber auch in Obst und Gemüse. Kohlenhydrate sollten den größten Teil unserer Energie liefern (ungefähr die Hälfte).
Wichtig: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
Was sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente?
Vitamine braucht der Körper für lebenswichtige Funktionen. Mineralstoffe und Spurenelemente ebenfalls, nur in kleinerer Menge
Mineralstoffe und Vitamine sind lebensnotwendig
Der Körper kann Vitamine entweder gar nicht oder nicht ausreichend selbst herstellen. Er muss sie mit der Nahrung geliefert bekommen.
Es gibt fett- und wasserlösliche Vitamine. Fettlösliche Vitamine kann man überdosieren, weil sie gespeichert werden. Bei wasserlöslichen wird der Überschuß vom Körper wieder ausgeschieden.
Hersteller der Vitamine sind Pflanzen und Mikroorganismen. Für manche Vitamine produziert der Körper Vorstufen, die er dann zum Beispiel mit Hilfe von Licht umwandeln kann.
Zum Vitaminmangel kann es durch falsche oder nicht ausreichende Ernährung kommen. Auch bestimmte Krankheiten führen dazu, dass zu wenig Vitamine aufgenommen werden. In den westlichen Industrieländer gibt es normalerweise für jeden ausreichend Vitamine in der Nahrung.
Schwangere, stillende Mütter, kranke und gestresste Menschen brauchen mehr Vitamine.
Mineralstoffe und Spurenelemente
Mineralstoffe braucht der Körper genau wie Spurenelemente in geringen Mengen. Sie werden über die Nahrung, mit dem Trinkwasser und sogar mit der Atemluft aufgenommen. Wenn man zuviel von einigen von ihnen zu sich nimmt, können sie giftig wirken.
Vitamine
Vitamine werden zwar nur in kleinen Mengen gebraucht - aber: Zusammen mit Mineralstoffen sind die kleinen Helfer aus unseren Nahrungsmitteln an allen Körperfunktionen beteiligt.
Bausteine des Lebens: Proteine
Was sind Proteine (Eiweiße)?
Proteine sind die Bausteine unseres Körpers. Sie bestehen aus Aminosäuren
Aminosäuren sind die Grundbausteine des menschlichen Lebens
Aminosäuren sind die Grundbausteine des menschlichen Lebens. Es gibt davon 20 verschiedene Formen, die im menschlichen Körper Teil von Proteinen sind. Aminosäuren sind relative kleine Moleküle aus wenigen Atomen. Proteine sind aus Ketten vieler Aminosäuren zusammengesetzt.
Die Proteine sind auf ganz bestimmte Arten und Weisen gefaltet und funktionieren nur in diesem Zustand. Sie dienen dem Körper als Enzyme, Hormone, Arbeitsproteine, Baumaterial, bewegbare Muskelbestandteile, Transportmittel, in der Immunabwehr, bei der Blutgerinnung, der Bestimmung der Blutgruppe und auch als Reserve bei Hunger. In einem Satz: Die Proteine sind Alleskönner.
Wieviel die Proteine aus der Nahrung für den Körper wert sind, hängt davon ab, wie hoch der Anteil der Proteine an ihnen ist, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Es gibt sowohl tierische, als auch pflanzliche Proteine. Höherwertig sind für den Menschen die pflanzlichen, da in ihnen mehr nicht selbst herstellbare Proteine enthalten sind, als in den Pflanzlichen.
Wasser & Co.: Die Bedeutung des Trinkens
Ausreichend Flüssigkeit ist eine Grundvoraussetzung, damit der Körper funktionieren kann
Entscheidend ist neben der Mindestmenge - pro Tag 1,5 Liter, sofern Sie gesund sind - auch die Qualität dessen, was Sie trinken. Ideal sind Wasser, Mineralwässer, ungesüßte Früchtetees und ungesüßte Säfte (in Maßen).
Vorsichtig sollten Sie vor allem mit Schwarztees, Kaffee und ganz besonders alkoholischen Getränken sein. Diese dürfen Sie eigentlich nicht zur getrunkenen Menge zählen, streng genommen müssten Sie diese davon abziehen. Denn diese Getränke aktivieren die Niere, weshalb sie mehr Flüssigkeit verlieren.
Auch über das Essen nehmen Sie Flüssigkeit zu sich, besonders durch Obst und Gemüse. Trotzdem sollten Sie darauf achten, in ausreichender Menge zu trinken: Wenn Sie Durst haben, ist es eigentlich schon zu spät.
Sie tun sich schwer mit dem Trinken? Versuchen Sie nicht, am Abend die 1,5 Liter Wasser in einer halben Stunde zu trinken, "weil sie müssen". Stellen Sie sich ein Glas Wasser auf den Schreibtisch und achten Sie darauf, es regelmäßig zu leeren und gleich wieder aufzufüllen. Oder nehmen Sie eine große Flasche Wasser mit ins Büro, die Sie abends leer wieder mit nach Hause nehmen. Und trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser, mindestens. Am Anfang mag es ungewohnt erscheinen, nach einer Weile wollen Sie nicht mehr ohne.
Achten Sie darauf, möglichst ungesättigtes Wasser zu sich zu nehmen, also Wasser, das nicht künstlich mit Mineralien, Mineralstoffen oder Kohlensäure versetzt worden ist. Mit dem biophotone Aqua Pur und dem biophotone Aqua Cube steht Ihnen ein solches Wasser täglich unbegrenzt zur Verfügung.
Wichtig: Die angegeben Trink-Mengen beziehen sich auf gesunde Erwachsene. Sollten Sie an Herz- oder Nierenkrankheiten leiden, kann es nötig werden, die Trinkmenge zu reduzieren. Fragen Sie dazu Ihren Arzt!